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Wie man schnell einschlafen kann

Viele Menschen kennen das Problem: Man legt sich müde ins Bett, doch statt einzuschlafen kreisen die Gedanken. Stress im Alltag, Sorgen oder eine unruhige Schlafumgebung führen dazu, dass das Einschlafen länger dauert als gewünscht. Auf Dauer wirkt sich das nicht nur auf die Erholung, sondern auch auf Konzentration, Leistungsfähigkeit und Gesundheit aus. Mit den richtigen Methoden lässt sich das Einschlafen jedoch trainieren und spürbar verbessern.

 

Wie schnell sollte man einschlafen können?

Ein gesunder Schläfer sollte innerhalb von 10 bis 20 Minuten einschlafen.

  • Optimal: ca. 10–20 Minuten
  • Unter 5 Minuten: oft ein Hinweis auf starken Schlafmangel
  • Über 30 Minuten: möglicher Hinweis auf Schlafprobleme oder ungünstige Gewohnheiten

 

Sofort-Check für heute Abend:

  • Schlafzimmer abdunkeln
  • Bildschirme rechtzeitig ausschalten
  • Atemtechnik anwenden

 

Häufige Gründe für Einschlafprobleme

Viele Faktoren können das Einschlafen erschweren:

  • Ungünstige Schlafumgebung (Licht, Lärm, Temperatur)
  • Unregelmässige Schlafenszeiten
  • Spätes, schweres Abendessen
  • Koffein oder Alkohol am Abend
  • Stress und kreisende Gedanken
  • Unbequeme Matratze oder falsches Kissen

 

Gute Schlafhygiene – Die Basis für schnelles Einschlafen

Eine stabile Grundlage ist entscheidend. Wer auf gute Schlafhygiene achtet, schafft optimale Bedingungen:

  • Kühles, ruhiges und dunkles Schlafzimmer (ideale Temperatur: ca. 18 Grad)
  • Feste Zubettgeh- und Aufstehzeiten – auch am Wochenende
  • Leichte Mahlzeiten am Abend statt schwerem Essen
  • Kein Koffein oder Alkohol kurz vor dem Schlafengehen
  • Bequemes Bett, Matratze und Kissen passend zum Körper

 

Abendroutinen für dauerhaft besseren Schlaf

Regelmässige Rituale helfen, den Tag loszulassen:

  • Entspannende Aktivitäten wie Lesen, Musik oder Meditation
  • Bildschirmzeit reduzieren, mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen
  • Einschlaftechniken regelmässig üben, damit der Körper sie schneller annimmt
  • Feste Schlaf- und Aufstehzeiten einhalten

 

Häufig gestellte Fragen

Hilft ein Glas Milch oder Kräutertee beim Einschlafen?
Ja, warme Getränke wie Milch oder Kräutertee können beruhigend wirken, sind aber keine Garantie.

Was tun, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr einschlafen kann?
Besser kurz aufstehen, etwas Ruhiges tun und erst zurück ins Bett gehen, wenn wieder Müdigkeit einsetzt.

Wann sollte ich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?
Wenn Einschlafprobleme über mehrere Wochen bestehen und den Alltag spürbar beeinträchtigen.

Welche Rolle spielt die Matratze bei Einschlafproblemen?
Eine ungeeignete Matratze oder ein falsches Kissen können Verspannungen fördern und das Einschlafen erschweren.

 

Fazit

Schnell einzuschlafen ist keine Frage von Glück, sondern von Gewohnheit und Rahmenbedingungen. Wer auf gute Schlafhygiene achtet, störende Faktoren vermeidet und bewährte Techniken anwendet, kann das Einschlafen meist innerhalb weniger Minuten erreichen.

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1. Atemübungen

Die Wirkung der tiefen Atmung ist weitgehend psychologisch, aber sie kann auch eine physiologische Reaktion im Körper hervorrufen. Sie kann die Herz- und Atemfrequenz normalisieren und Sie beruhigen.

Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem, der ein- und ausgeht. Die „4-7-8-Methode“ kann sehr wirkungsvoll sein. Dabei atmen Sie vier Sekunden lang ein, halten sieben Sekunden lang die Luft an und atmen dann acht Sekunden lang mit einem langsamen „Zischen“ aus. Wiederholen Sie dies drei- bis viermal.

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2. Progressive Muskelentspannung (PMR)

Die progressive Muskelentspannung ist eine Entspannungstechnik, die bei Stress und Angstzuständen, Schlafstörungen und Schmerzen hilft. Sie kann Ihrem Körper helfen, sich zu entspannen, indem Sie Muskelgruppen nacheinander anspannen und dann entspannen, um die Spannung zu lösen. Sie können dies im Liegen oder im Sitzen in einer ruhigen Umgebung tun.

Konzentrieren Sie sich zunächst ganz auf Ihre Füsse, spannen Sie die Muskeln an und entspannen Sie sie dann. Gehen Sie weiter zu den Waden, Knien und Oberschenkeln – anspannen und entspannen.
Machen Sie dasselbe mit Bauch, Brust, Schultern, Armen und Händen. Konzentrieren Sie sich schliesslich auf Ihren Nacken und Kopf, entspannen Sie alle Muskeln und spüren Sie, wie die Spannung Ihren Körper verlässt.

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3. ASMR

ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response) beschreibt die tiefe Entspannung und das Kribbeln der Kopfhaut. Es handelt sich um eine soziale Reaktion, die das Gefühl von Wohlbefinden, Entspannung und Schläfrigkeit erklärt, dass durch die Freisetzung bestimmter chemischer Stoffe (Endorphine, Oxytocin, Dopamin und Serotonin) im Gehirn entsteht, wenn Sie den Auslöser spüren.

Die ASMR-Erfahrung kann durch klare Klänge, langsame Bewegungen, Flüstern und persönliche Aufmerksamkeit ausgelöst werden – und die Reaktion ist sehr individuell. Für manche Menschen kann es sie beruhigen und Stress und Sorgen lindern, was letztlich dazu führt, dass sie besser schlafen.

Für diejenigen, die ASMR zur Angstbewältigung oder als Einschlafhilfe nutzen wollen, gibt es im ganzen Internet Videos und Klänge.

Viel Freude und Erfolg beim ausprobieren unserer Tipps.

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